Am 1. Januar 2027 tritt das neue niederländische Archivgesetz (Archiefwet) in Kraft. Anfang des Jahres verabschiedete der niederländische Senat das Gesetz und markierte damit einen wichtigen Wandel in der Art und Weise, wie Regierungsinformationen im digitalen Zeitalter verwaltet und aufbewahrt werden müssen.
Eine der bedeutendsten Änderungen ist die Verkürzung des Übertragungszeitraums für dauerhaft gespeicherte Informationen von 20 Jahren auf 10 Jahre. Das bedeutet, dass öffentliche Informationen viel früher nachhaltig zugänglich gemacht werden müssen.
Besonders interessant ist, dass Regierungsinformationen nicht mehr nur in Dokumenten, PDFs oder Datenbanken vorliegen. Zunehmend gibt es es auch im Video.
Regierungsorganisationen kommunizieren zunehmend über Video, einschließlich Aufzeichnungen öffentlicher Sitzungen, Kampagnenvideos, Ankündigungen öffentlicher Dienste, Interviews, Pressemomente und viele andere Formen der öffentlichen Kommunikation, die heute in den Bereich der digitalen Archivierung fallen.
Da Videos Teil der digitalen öffentlichen Aufzeichnungen werden, werden langfristige Zugänglichkeit und Aufbewahrung zu entscheidenden Überlegungen. Ein heute veröffentlichtes Video muss auch in Jahren noch verständlich, exportierbar und archivierbar sein.
Wenn wir uns den aktuellen Markt für Videoplattformen ansehen, stellen wir fest, dass viele Plattformen für die Verbreitung und Einbindung konzipiert sind, nicht jedoch für langfristige Zugänglichkeit oder digitale Aufbewahrung. Daraus ergeben sich praktische Risiken:
Zur Information der Öffentlichkeit: Diese Risiken haben langfristige Folgen.
Regierungsorganisationen müssen zunehmend sicherstellen, dass digitale Informationen im Laufe der Zeit zugänglich, übertragbar, transparent und nachhaltig verfügbar bleiben. Dazu gehören Video und alles, was damit zusammenhängt.
Das neue Archivgesetz soll diese Risiken verringern, indem es Organisationen mehr Kontrolle darüber gibt, wie öffentliche Informationen im Laufe der Zeit verwaltet, aufbewahrt und abgerufen werden.
Dazu gehört die Kontrolle über:
Für Videos bedeutet das, dass Unternehmen mehr als nur einen Videoplayer benötigen. Sie benötigen Zugriff auf die zugrunde liegende Struktur des Inhalts selbst, einschließlich Originalvideodateien, Transkripte, Untertitel, Miniaturansichten, Audio-Assets und Metadaten im Zusammenhang mit Veröffentlichung und Zugänglichkeit.
Ohne diese Komponenten kann ein Video zwar noch abgespielt werden, aber wichtiger Kontext kann mit der Zeit verschwinden.
Die Verantwortung für die Einhaltung des niederländischen Archivgesetzes und der Webarchivierungsvorschriften liegt immer bei der Organisation selbst. Mave ersetzt diese Verantwortung nicht.
Was Mave bietet, ist die technische Grundlage, um Unternehmen dabei zu helfen, Videoinhalte nachhaltig verfügbar und mit bestehenden Archivierungsprozessen kompatibel zu halten.
Veröffentlichte Videos bleiben während der gesamten Laufzeit des Kontos in ihrer Originalqualität verfügbar. Zugehörige Assets, einschließlich Untertitel, Miniaturansichten, Transkripte, Audiodateien und andere Metadaten, bleiben ebenfalls erhalten und sind zugänglich.
Dadurch bleibt nicht nur das Video selbst erhalten, sondern auch der umgebende Kontext und Informationen zur Barrierefreiheit, die öffentlichen Inhalten langfristigen Wert verleihen.
Mit Mave können auch veröffentlichte Videodateien und zugehörige Assets gesammelt und exportiert werden.
Dies ermöglicht es Unternehmen, Videoinhalte einzubinden in:
Das Ergebnis für öffentliche Organisationen ist eine größere Unabhängigkeit von Video-Ökosystemen, während die Informationen portierbar und verwaltbar bleiben, unabhängig davon, auf welcher Plattform sie ursprünglich veröffentlicht wurden.
Beim neuen Archivgesetz geht es nicht nur darum, Informationen länger zu speichern, sondern auch darum, sicherzustellen, dass öffentliche Informationen über einen längeren Zeitraum hinweg zugänglich, verständlich, übertragbar, überprüfbar und dauerhaft bleiben.
Für Videos ist eine Infrastruktur erforderlich, die auf langfristige Kontrolle, Portabilität und Aufbewahrung ausgelegt ist. Genau aus diesem Grund basiert Mave auf offenem Zugang zu Video-Assets, Exportierbarkeit und europäischer Kontrolle über Daten und Infrastruktur.
Da die öffentliche Kommunikation immer digitaler wird, wird die Art und Weise, wie Regierungen Videos verwalten und aufbewahren, zu einem entscheidenden Bestandteil der modernen Informationsverwaltung.
Weitere Informationen zu verfügbaren Video-Assets und Exportfunktionen: https://www.mave.io/de/dokumentation/quellen/
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